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Netzwerk

Netzwerk Positive Peerkultur Deutschland

2006 wurde in Hamburg mit der Unterstützung der Körber-Stiftung das bundesweite Netzwerk Positive Peerkultur gegründet, in dem sich unterschiedliche pädagogische Einrichtungen, WissenschaftlerInnen und Interessierte zusammengeschlossen haben, um sowohl in einen konstruktiven Erfahrungsaustausch miteinander zu treten, als auch das Konzept Positive Peerkultur theoretisch wie praktisch weiter zu entwickeln sowie die Idee zu verbreiten.


Körber-Stiftung Hamburg

Körber Stiftung USable

Körber Stiftung USable

Das Konzept der Positive Peer Culture wurde 2004 im Transatlantischen Ideenwettbewerb USable ausgezeichnet. Seither unterstützt die Körber-Stiftung die Etablierung der Positiven Peerkultur in Deutschland – durch das Netzwerk sowie mit Tagungen, Workshops und der Publikation „Kinder stärken Kinder. Positive Peer Culture in der Praxis“ (hrsg. von Günther Opp und Nicola Unger in der edition Körber-Stiftung, 2006).
Mit dem Transatlantischen Ideenwettbewerb USable fördert die Hamburger Körber-Stiftung die Suche nach Impulsen und Lösungen für Herausforderungen unserer Gesellschaft im deutsch-amerikanischen Austausch von Best Practices. Preis- und Fördergelder, Beratung und ein Alumninetzwerk unterstützen die USable-Preisträger dabei, eigene Projekte umzusetzen. Der Wettbewerb versteht sich als Forum für Menschen, die – angeregt von persönlichen Erfahrungen in den USA – Probleme selber anpacken und einen Beitrag für ein besseres Zusammenleben leisten. Bildung, Erziehung und Sozialarbeit sind zentrale Themen des Wettbewerbs und seiner Förderaktivitäten.

Körber-Stiftung Hamburg

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Positive Peerkultur in der Schulischen Erziehungshilfe in Halle/S.

Positive Peerkultur in Halle/S.

Positive Peerkultur in Halle/S.

Das an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg etablierte Praxis- und Forschungsprojekt arbeitet an der praktischen Erprobung, Evaluation und theoretischen Weiterentwicklung des Arbeitsansatzes Positive Peerkultur. In enger Kooperation zwischen Universität und verschiedenen pädagogischen Einrichtungen wurde auf freiwilliger Basis regelmäßig mit Gruppen Jugendlicher nach dem Konzept Positive Peerkultur gearbeitet. Studierende der Studiengänge Lehramt an Sonderschulen (Fachrichtungen Verhaltensgestörten- und Lernbehindertenpädagogik) sowie Diplom Erziehungswissenschaften (Studienrichtung Rehabilitationspädagogik) moderieren die Beratungsgespräche der Heranwachsenden. Innerhalb dieser innovativen Zusammenarbeit zwischen der Universität, den verschiedenen pädagogischen Einrichtungen, den Studierenden und den Heranwachsenden ergeben sich zukunftsweisende Aspekte für die theoretische und praktische Weiterentwicklung des Arbeitsansatzes Positive Peerkultur.

Positive Peerkultur in der Schulischen Erziehungshilfe

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St. Augustinusheim in Ettlingen

St. Augustinusheim Ettlingen

St. Augustinusheim Ettlingen

"Unsere pädagogische Arbeit ist lerntheoretisch/verhaltenstherapeutisch ausgerichtet. Methodische Grundlage bildet die Positive Peer Culture. Zentraler Inhalt dieser Pädagogik ist die Erkenntnis, dass Jugendliche unabhängig von eigenen Störungsbildern und Auffälligkeiten in der Lage sind, andere Jugendliche dabei zu unterstützen, sich sozial weiter zu entwickeln, selbstbewusster, eigenverantwortlicher und selbständiger zu werden und sich sozial adäquat zu verhalten.  In dem Maße, in dem ein Jugendlicher einen anderen Jugendlichen in dessen Entwicklung fördert und unterstützt, entwickelt er sich selbst weiter.  Die Methode Peer Group Counselling ist in allen Bereichen der Einrichtung installiert. Es finden regelmäßige Peer Group Treffen nach VORRATH und BRENDTRO statt.  Strukturmerkmale des Alltags im St. Augustinusheim sind wiederkehrende Rhythmen, Rituale, Aufgaben, Standardsituationen, wie Mahlzeiten, Freizeit etc. und Routinen, die die Erfüllung der Grundbedürfnisse des Menschen sichern.  Hervorgehoben soll die pädagogische Grundhaltung Klare Linie mit Herz sein, auf deren Basis den Jugendlichen wohlwollend und bestimmend in einem eng strukturierten Tagesablauf Halt und Orientierung vermittelt wird. Darunter verstehen wir einerseits die konfrontative, grenzsetzende Haltung gegenüber sozial inadäquaten Verhaltenweisen der Jugendlichen und gleichzeitig die wohlwollend zugewandte Bereitschaft, die Jugendlichen anzunehmen und zu respektieren.  Wir knüpfen auf diese Weise an den Ressourcen der Jugendlichen an und unterstützen sie in ihren vielfältigen, alltäglichen Lern- und Trainingssituationen."

Caritas Logo

Caritas Logo

Betreuter Personenkreis

Sozial- und milieubedingt benachteiligte männliche Jugendliche ab 12 Jahren

Leistungsangebote

x   Erziehungsgruppen
x   Pädagogisch-therapeutische Intensivgruppen für sexuell grenzverletzende Jugendliche
x   Tagesgruppe
x   Schule für Erziehungshilfe
x   Berufsausbildung
x   Betreutes Wohnen
x   Antigewalttraining
x   Hochseilgarten
x   breit gefächertes freizeitpädagogisches Angebot

Das St. Augustinusheim in Ettlingen

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Projekt Chance Creglingen

Logo vom Projekt Chance

Logo vom Projekt Chance


Mit dem „Projekt Chance" startet das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland e.V. (CJD) am 01.09.2003 ein bundesweit einzigartiges Modellprojekt, das als erste Einrichtung Jugendstrafvollzug in freier Form (gem. § 91 Abs. 3 JGG) in einer Jugendhilfeeinrichtung leistet. „Projekt Chance" wendet sich an junge „Mehrfach- und Intensivtäter" im Alter von 14 bis 18 Jahren, die erstmals zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt wurden. Statt Inhaftierung in einer Justizvollzugsanstalt absolvieren die Jugendlichen ein speziell für sie konzipiertes, zeitlich befristetes Training. Dieses Trainingsprogramm forciert konsequent die Übernahme von Verantwortung jedes einzelnen Jugendlichen für sein Reden und Tun, für seine Anstrengungsbereitschaft, seine Zuverlässigkeit, seine Durchhaltefähigkeit, sein Engagement in der Gruppe. Jedem Jugendlichen im „Projekt Chance" werden neue Erfahrungen mit seiner Person, mit der Gruppe der Gleichaltrigen, mit herausfordernden Aufgaben und mit einem konsequenten Team von Pädagogen ermöglicht. Das Ziel von „Projekt Chance" ist die gelingende Reintegration der Jugendlichen in die Gesellschaft. Dazu müssen die jungen Menschen sich ihrer Handlungs- und Leistungsfähigkeit, so wie ihrer Selbstverantwortung bewusst werden.

Projekt Chance Creglingen

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Dr. Thomas Trapper

Dr. Thomas Trapper ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Pädagogik der Universität Bamberg sowie Initiator und Gründer des Projekts Chance in Creglingen.

Dr. Thomas Trapper

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Prof. Dr. phil. Jens Weidner

Aggressionsexperte und Managementtrainer Prof. Jens Weidner ist seit 1995 Professor für Erziehungswissenschaften und Kriminologie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät für Soziale Arbeit und Pflege. Geschäftsführer der 1994 gegründeten Management-Firma "Aggressions-Seminar-Service & Management-Training (ASS)" mit Sitz in Hamburg. Seit 2005 ist er Miteigentümer des Deutschen Instituts für Konfrontative Pädagogik (IKD), GbR Hamburg.

Prof. Dr. Jens Weidner

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Prof. Jens Weidner

Deutsches Institut für Konfrontative Pädagogik (IKD), GbR Hamburg

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