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Bettina Scheithauer

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Bettina Scheithauer

Raum 040
Franckeplatz 1, Haus 31
06110 Halle

Telefon: 0345 / 55-23767
Telefax: 0345 / 55-27271

Sprechzeiten:
Nach Vereinbarung per E-Mail.

Postanschrift:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Philosophische Fakultät III Erziehungswissenschaften
Institut für Rehabilitationspädagogik
Pädagogik, Prävention und Intervention bei Sprach- und Kommunikations-beeinträchtigungen
06099 Halle

Arbeitsschwerpunkte

  • Sprachbildung im (Fach-)Unterricht – Konzepte zur Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften
  • Konzepte zur Lehrkräftesensibilisierung: Diversität als Reichtum und Ressource
  • Zusammenhänge von Sprache/Sprachkompetenz, Bildungserfolg und Selektion
  • Inklusion und Teilhabe im (Fach-)Unterricht
  • Mehrsprachigkeit – Erwerb, Erwerbsfaktoren, (durchgängige) Sprachbildung
  • Schriftspracherwerb

Vita

seit 4/2018: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Rehabilitationspädagogik im Arbeitsbereich Pädagogik, Prävention und Intervention bei Sprach- und Kommunikationsbeeinträchtigungen, MLU Halle-Wittenberg

2017-2018: Lehrkraft an der Grundschule „Karl Friedrich Friesen“, Halle (Saale)

2016-2017: Lehrkraft im Vorbereitungsdienst, Abschluss: 2. Staatsexamen (Laufbahnprüfung) für das Lehramt an Grundschulen

2015-2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Rehabilitationspädagogik, Sprachbehindertenpädagogik, MLU Halle-Wittenberg

2012-2015 Studium des Lehramtes an Grundschulen mit den Fächern Mathematik, Deutsch und Sachunterricht, MLU Halle-Wittenberg, Abschluss: 1. Staatsexamen

2007: Zertifikat: Deutsch als Fremdsprache (DaF), anschließend Lehrtätigkeit DaF

2004-2013: Studium des Diplomstudienganges Sprechwissenschaft mit dem Wahlpflichtfach Romanistik, MLU Halle-Wittenberg, Abschluss/Berufsbezeichnung: Diplomsprechwissenschaftlerin

2002-2004: Magisterstudium der Hispanistik und Italianistik, MLU Halle-Wittenberg

1997-2001: Studium der Kultur- und Medienpädagogik, Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Fachhochschule Merseburg, Abschluss/ Berufsbezeichnung: Diplom-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (FH)

Abschlussarbeiten

Scheithauer, B. (2001): Schulbegleitung – Perspektiven einer sozialpädagogischen Unterstützung der Erziehungsarbeit in der Schule. Unveröffentl. Diplomarbeit zur Erlangung des Hochschulabschlusses im Studiengang Sozialarbeit/Sozialpädagogik.


Scheithauer, B. (2013): Wir kommen in den Kindergarten – Konzeption einer Elternbroschüre für Eltern mehrsprachig aufwachsender Kinder mit Migrationshintergrund. Unveröffentl. Diplomarbeit zur Erlangung des Hochschulabschlusses im Diplomstudiengang Sprechwissenschaft.

Vorträge, Lehrer*innenfortbildung, Posterpräsentationen und Workshops

Scheithauer, B./ Oelze, V./ Wernicke, D. (2018): Aufgaben im Fachunterricht verständlich gestalten. Workshop im Rahmen der Jahrestagung des Zentrums für Lehrer*innenbildung der MLU Halle-Wittenberg bzw. 2. Fachtag für Lehrkräfte aller Schulformen zum Thema „Sprachbildung in allen Fächern“ des Landesinstituts für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) am 15.11.2018.

Scheithauer, B. (2018): Sprachliche Adaption von Aufgabenstellungen in der Grundschule. Eine quantitative Querschnittstudie zur Eignung der Textoptimierung (TOP) bei Leistungserhebungen im Fach Mathematik. Posterpräsentation im Rahmen des Tages der Sprachforschung am 23.11.2018, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Scheithauer, B. (2019): Sprachraum Unterricht. Workshop im Rahmen des Grundschultages am 18.05.2019 von: Grundschulverband (GSV), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Verband Sonderpädagogik (vds), staatliche Seminar für Lehrämter Halle (SSL), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU/ZLB).

Scheithauer, B./Naugk, N./ Sallat, S./ (2019): Sprachsensibilität und sprachliche Adaption im Fachunterricht. Workshop im Rahmen des Tages der Fakultät am 25.06.2019, Philosophische Fakultät III, Erziehungswissenschaften, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Lehrtätigkeit

  • Grundlagen der Didaktik in ausgewählten Lernbereichen – Seminar „Schriftspracherwerb“
  • LSQ-Modul Teil B - Profilmodul Inklusion: Profilseminar "Sprache als Heterogenitätsdimension im schulischen Kontext"
  • ÜFR: Sprache und Kommunikation im rehabilitationspädagogischen Kontext - Seminar „Mehrsprachigkeit“
  • Förderdiagnostik, Förderplanung und fachrichtungsspezifische Vertiefung (LAGr), Förderpädagogische Kompetenzen im Lehramt Grundschule (Modul II): „Methoden sprachheilpädagogischen Unterrichts und Sprachsensibilität in der Grundschule“
  • Diagnosegeleitete Förderplanung in der Sprachbehindertenpädagogik
  • Spezielle Arbeitsschwerpunkte in der Sprachbehindertenpädagogik – Mehrsprachigkeit

Mitgliedschaften

  • Deutscher Bundesverband Klinischer Sprechwissenschaftler e. V. (DBKS)
  • Gesellschaft für Angewandte Linguistik e. V. (GAL)

Promotion

Textoptimierung von Aufgabenstellungen in der Grundschule - Eine quantitative Querschnittstudie zur Eignung der Textoptimierung nach Wagner/Schlenker-Schulte bei Leistungserhebungen im Fach Mathematik


Abstract

Die internationalen Schulleistungsstudien der vergangenen beinahe 20 Jahre verweisen auf eine deutliche Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen zugewanderter Familien gegenüber denen ohne Migrationsgeschichte sowie auf einen Zusammenhang zwischen Sprachkompetenz und fachlichen Leistungen (vgl. Prenzel/Artelt/Baumert/Blum/Hammann/Klieme/Pekrun 2007; Prenzel/Sälzer/Klieme 2013; Reiss/Sälzer/Schiepe-Tiska/Klieme 2016). Die bereits von der TIMS-Studie (vgl. Schwippert/Schnabel 2000) belegte beträchtliche Leistungsspreizung zwischen deutsch-einsprachigen Schülerinnen und Schülern und solchen mit Migrationshintergrund wurde in den Studien PISA (vgl. Deutsches PISA-Konsortium 2001, 2002, 2003) und IGLU (vgl. Bos u.a. 2003) bestätigt. „Insbesondere wurde die Stärke des Zusammenhangs zwischen sprachlicher Leistungsfähigkeit, gemessen am Ausschnitt der Lesekompetenz im Deutschen, und der Leistungsfähigkeit im mathematischen und naturwissenschaftlichen Bereich vor Augen geführt: Schülerinnen und Schüler, deren Lesekompetenz gering ist, haben auch geringe Chancen, hohe Leistungen in mathematischen und naturwissenschaftlichen Aufgaben zu erzielen, die in der deutschen Sprache dargeboten werden“ (Gogolin/ Schwarz 2004, 835).

Auch bei PISA 2015 und TIMSS 2015 konnten soziale und migrationsbezogene Leistungsdisparitäten festgestellt werden (vgl. Rauch et al. 2016; vgl. Wendt/Wippert/Stubbe 2016). Das erste Projekt zur Ursachenklärung der beschriebenen Leistungsunterschiede war das DFG-Projekt zum „Mathematiklernen im Kontext sprachlich-kultureller Diversität“ (Gogolin, Kaiser, Roth, Deseniss, Hawighorst, Schwarz 2002-2003; Abschlussbericht: Gogolin et al. 2004). Das Hauptinteresse der Untersuchungen richtete sich auf die Frage, „welchen Einfluss das Aufwachsen in zwei Sprachen und kulturellen Traditionen darauf besitzt, die schulrelevanten sprachlichen Fähigkeiten zu entwickeln, die – über Lesefähigkeit hinaus – der schulischen Leistungsfähigkeit zugrunde liegen“ (Gogolin/Schwarz 2004, 835). Die Ergebnisse stützen die These, „dass die entscheidende Hürde für schulische Erfolgschancen im Beherrschen der spezifischen Sprache(n) der Schule liegt – von Sprachvarianten also, die zu vermitteln zugleich die Sache der Schule und des Unterrichts ist“ (ebd., 846). In diesem Zusammenhang wurde der Begriff „Bildungssprache“ neu geprägt, beschrieben als „dasjenige Register, dessen Beherrschung den ‚erfolgreichen Schüler‘ auszeichnet. Es unterscheidet sich von der ‚Umgangssprache‘ durch die Verwendung fachlicher Terminologie und die Orientierung an syntaktischen Strukturen, Argumentations- und Textkompositionsregeln, wie sie für schriftlichen Sprachgebrauch gelten“ (Gogolin 2008, 26).

Der Weg der Mathematikdidaktik beim Thema „Sprache und Mathematikunterricht“ beginnt bei Gallin und Ruf (1993), die seit über 20 Jahren die interdisziplinäre Verbindung der Unterrichtsfächer Deutsch und Mathematik untersuchen. Das wesentliche Instrument zur Umsetzung der Idee, durch individuell eigenständiges Lernen Fachkompetenz aufzubauen, ist der Gebrauch der Schriftsprache. Maier und Schweiger (1999) untersuchten erstmals die mathematische Fachsprache aus sprachwissenschaftlicher Perspektive und beschreiben die Rolle der Sprache für das Lehren und Lernen von Mathematik. Die Ausweitung des Diskurses auf alle Fächer erfolgte durch Leisen (2013). Er spricht von gezielter Sprachförderung als Aufgabe aller Fächer, da sich Fachlernen und Sprachlernen in gegenseitiger Abhängigkeit voneinander entwickelten. Erst die Forschungsgruppe um Susanne Prediger unternahm (ab 2009) breitbasierte empirische Untersuchungen zum Thema „Sprache und Mathematik“. Ihre Beiträge zählen zu den auf diesem Gebiet am häufigsten zitierten (z. B. Meyer/Prediger 2012; Prediger 2013; Prediger/Renk/Büchter/Gürsoy/Benholz 2013; Prediger/Wilhelm/Büchter/Gürsoy/Benholz, 2015). Die aktuelle mathematikdidaktische Forschung stellt Fragen nach den Zusammenhängen zwischen sprachlichen und mathematischen Kompetenzen und untersucht die Sprache im Mathematikunterricht hinsichtlich ihrer Merkmale und mit dem Blick auf sprachliche und konzeptionelle Barrieren für mehrsprachige Schüler*innen (vgl. Prediger et al. 2015).

Insbesondere im Fach Mathematik erreichen sozial und sprachlich benachteiligte Jugendliche in Deutschland geringere Fachleistungen als ihre Mitschüler*innen. Zur Erfassung dieser Benachteiligung fokussieren verschiedene Studien soziale und sprachliche Hintergrundfaktoren wie Nationalität, Migrationshintergrund, migrationsbedingte Mehrsprachigkeit, sozioökonomischen Status und Lesekompetenz in Bezug auf die Mathematikleistung (vgl. ebd.). Die empirische Untersuchung der Zentralen Prüfungen 10 Mathematik in Nordrhein-Westfalen ergab, „dass die [im C-Test operationalisierte, B. S.] Sprachkompetenz unter allen betrachteten sozialen und sprachlichen Faktoren den größten Beitrag zur statistischen Erklärung von Unterschieden in der Mathematikleistung hat“ (ebd., 90). Im Rahmen der Studie wurden sprachliche Schwierigkeitsbereiche ermittelt, die in einem ‚Leitfaden zu sprachlichen Hürden in Prüfungsaufgaben im Fach Mathematik‘ zusammengestellt wurden. Ziel dieses Leitfadens sei nicht, „alle benannten sprachlichen Schwierigkeiten zu vermeiden, sondern einen bewussten, progressiv verorteten Umgang sicherzustellen und unnötige sprachliche Barrieren zu vermeiden.“ (Gürsoy/Benholz/Renk/Prediger/Büchter 2013, 10). Die Implementierung des Leitfadens in die Erstellung und Überarbeitung von Prüfungstexten solle zu einer optimierten sprachlichen Gestaltung von Prüfungsaufgaben beitragen (vgl. ebd.).

Welche Formulierungen eine Prüfungsaufgabe kompliziert machen und wie man leicht verstehbare Prüfungsaufgaben formuliert, wurde am Aninstitut FST (www.fst-halle.de) der Matrin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Schlenker-Schulte in den Projekten SPT, TOP und PMT („Sonderformulierte Prüfungstexte“, „Textoptimierung von Prüfungsaufgaben“ und "Prüfungsmodifikation durch Textoptimierung", 1990-2011) für den Bereich von Berufsabschlussprüfungen erforscht. Darüber hinaus wurden entsprechende Leitlinien und Strategien zur Textoptimierung entwickelt (s. Wagner/Schlenker-Schulte 2015). Die Textoptimierung von Prüfungsaufgaben (TOP) ist die sprachliche Anpassung von Aufgabenstellungen basierend auf der Forschung zu sprachlichen Barrieren in Aufgabentexten bezogen auf die Sprachkompetenz der Adressaten. Dabei werden Original-Aufgabenstellungen nach sprachwissenschaftlichen Kriterien auf Verstehensschwierigkeiten hin analysiert und unter Wahrung der fachlichen Anforderungen so umgestaltet und umformuliert, dass der Inhalt gleichbleibt, sie aber leichter zu erfassen, sprachlich besser zu dekodieren und kognitiv optimal in Repräsentationen von Sachverhalten und Aufgabenstellungen umzusetzen sind (vgl. Wagner/Günther/Schlenker-Schulte, 2006).

Ein vergleichendes Experiment konnte für Auszubildende mit und ohne Hörbehinderung signifikante Textoptimierungseffekte auf die Korrektheit der Antworten sowie auf Geschwindigkeit der Lösung der Aufgaben nachweisen (vgl. Schlenker-Schulte/Wagner 2006, 205ff.). Alle Auszubildenden profitierten zeitlich von der Textoptimierung der Aufgabenstellungen, da sie signifikant schneller zur korrekten Lösung fanden. Der Zeitgewinn für Auszubildende mit Hörbehinderung lag bei 20 %, der für Auszubildende ohne Hörbehinderung bei 18 %. Eine zweite Analyse differenzierte innerhalb der Gruppe der Auszubildenden ohne Hörbehinderung nach Schulabschluss. Sowohl für die Gruppe der Auszubildenden mit Hauptschulabschluss und ohne Berufsabschluss als auch für die Gruppe der Auszubildenden mit (Fach-) Hochschulreife war der Textoptimierungseffekt bezüglich der Antwortzeiten signifikant. Hörbehinderte wie nicht-hörbehinderte Auszubildende profitierten bezüglich der Anzahl korrekter Antworten signifikant, Auszubildende mit Hörbehinderung dabei etwas mehr als Auszubildende ohne Hörbehinderung. Die Analyse nach Schulabschluss in der Gruppe der Auszubildenden ohne Hörbehinderung zeigte einen signifikanten Unterschied: während „die Hauptschüler signifikant mehr textoptimierte Aufgaben richtig lösten als Originalaufgaben […], konnte bei den Abiturienten kein signifikanter Unterschied zwischen textoptimierten und originalen Aufgaben mehr festgestellt werden“ (Schlenker-Schulte/Wagner 2006, 208). Im Experiment zeigten sich keine negativen Effekte der Textoptimierung von Prüfungsaufgaben.

Ziel des Dissertationsvorhabens ist es, die Textoptimierung (TOP) nach Wagner/Schlenker-Schulte im Bereich der allgemeinbildenden Grundschule bei Leistungserhebungen im Fach Mathematik zu erproben und hinsichtlich der Wirksamkeit zu überprüfen. Daraus ergeben sich folgende Fragestellungen:

  • Wirkt TOP im Bereich der Grundschule bei schriftlichen Leistungserhebungen im Fach Mathematik?
  • Trägt TOP zum besseren Verstehen der Aufgabenstellungen und somit zum häufigeren Lösen der Aufgaben in Leistungserhebungssituationen bei?
  • Wenn ja, welche Schuler*innen profitieren davon?
  • Gleichzeitig wird erwartet, dass sprachlich gut entwickelten Kindern kein Nachteil aus den textoptimierten Aufgabenstellungen entsteht.

Das Untersuchungsdesign umfasst theoretische Aufgabenanalysen sowie ein Experiment im schulischen Kontext unter quasi-Prüfungsbedingungen. Die Erprobung der Textoptimierung erfolgte im Rahmen der Zentralen Klassenarbeiten Mathematik 2019 in Form einer Übungsklassenarbeit unter quasi-Prüfungsbedingungen im Vorfeld der zentralen Leistungserhebung. Hierfür wurden die Aufgabenstellungen der Zentralen Klassenarbeit Mathematik 2017 (folgend ZKA_Ma_17) linguistisch und mathematikdidaktisch analysiert, anschließend textoptimiert und in zwei Versionen: Version A (je 50 % TOP-Original) und Version B (je 50 % Original-TOP) überführt.

Die für ein experimentelles Forschungsdesign ideale Randomisierung wurde über die alternierende Anordnung der Versionen A und B der ZKA_Ma_17 im jeweiligen Klassenstapel sowie das lineare Austeilen der Arbeiten gewährleistet. Die Erhebung der Hintergrundvariablen (soziale Hintergrundfaktoren, Sprachkompetenz, Lesekompetenz, phonologisches Arbeitsgedächtnis, Mathematikleistung) erfolgte im Klassenverband, mittels Befragung (Lehrer*innen, Schüler*rinnen) sowie Einzeltestungen. An der Studie nahmen 141 Schüler*innen der vierten Jahrgangsstufe aus acht Grundschulklassen des Stadtgebiets Halle (Saale) sowie einer Grundschulklasse aus dem Landkreises Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt teil.

Literatur:

Bos, W./Lankes, E.-M./Prenzel, M./Schwippert, K./Walther, G./Valtin, R. (Hrsg.) (2003): Erste Ergebnisse aus IGLU. Schülerleistungen am Ende der vierten Jahrgangsstufe im internationalen Vergleich. Münster: Waxmann.

Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg.) (2001): PISA 2000. Basiskompetenzen von Schülerinnen und Schülern im internationalen Vergleich. Opladen: Leske + Budrich.

Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg.) (2002). PISA 2000 – Die Länder der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich. Opladen: Leske + Budrich.

Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg.) (2003): PISA 2000. Ein differenzierter Blick auf die Länder der Bundesrepublik Deutschland. Opladen: Leske + Budrich.

Gallin, P./ Ruf, U. (1993): Sprache und Mathematik in der Schule. Ein Bericht aus der Praxis. Journal für Mathematik-Didaktik 14, 3-33.

Gogolin, I. (2008): Herausforderung Bildungssprache. Die Grundschulzeitschrift, 215/216, 26.

Gogolin, I./ Kaiser, G./ Roth, H.-J./ Deseniss, A./ Hawighorst, B./ Schwarz, I. (2004): Mathematiklernen im Kontext sprachlich-kultureller Diversität (DFG Go 614/6) – Abschlussbericht.

https://www.ew.uni-hamburg.de/ueber-die-fakultaet/personen/gogolin/pdf-dokumente/mathe-bericht.pdf    (14.03.2020)

Gogolin, I./ Schwarz, I. (2004): "Mathematische Literalität" in sprachlich-kulturell heterogenen Schulklassen. Zeitschrift für Pädagogik Jahrg. 50, Heft 6, 835-848.

Gürsoy, E./ Benholz, C./ Renk, N./ Prediger, S./ Büchter, A. (2013): Erlös = Erlösung? – Sprachliche und konzeptuelle Hürden in Prüfungsaufgaben zur Mathematik. Deutsch als Zweitsprache 1, 14-24.

Leisen, J. (2013). Handbuch Sprachförderung im Fach: Sprachsensibler Fachunterricht. Grundlagenwissen, Anregungen und Beispiele für die Unterstützung von sprachschwachen Lernern und Lernern mit Zuwanderungsgeschichte beim Sprechen, Lesen, Schreiben und Üben im Fach. Grundlagenteil. Stuttgart: Ernst Klett Sprachen.

Maier, H./ Schweiger, F. (1999): Mathematik und Sprache: Zum Verstehen und Verwenden von Fachsprache im Mathematikunterricht (Mathematik für Schule und Praxis, Bd. 4). Wien: öbv & hpt.

Meyer, M./ Prediger, S. (2012). Sprachenvielfalt im Mathematikunterricht – Herausforderungen, Chancen und Förderansätze. Praxis der Mathematik in der Schule, 54, 2–9.

Prediger, S. (2013): Darstellungen, Register und mentale Konstruktion von Bedeutungen und Beziehungen – Mathematikspezifische sprachliche Herausforderungen identifizieren und überwinden. In: M. Becker-Mrotzek et al. (Hrsg.): Sprache im Fach – Sprachlichkeit und fachliches Lernen. Münster u. a.: Waxmann, 167-183.

Prediger, S./ Renk, N./ Büchter, A./ Gürsoy, E./ Benholz, C. (2013): Family background or language disadvantages? Factors for underachievement in high stakes tests. In: A. M. Lindmeier & A. Heinze (Hrsg.): Proceedings of the 37th Conference of the International Group for the Psychology of Mathematics Education, Vol. 4, Kiel, Germany: PME, 49-56.

Prediger, S./ Wilhelm, N./ Büchter, A./ Gürsoy, E./ Benholz, C. (2015): Sprachkompetenz und Mathematikleistung – Empirische Untersuchung sprachlich bedingter Hürden in den Zentralen Prüfungen 10. Journal für Mathematik-Didaktik 36 (1), 77–104.

Prenzel, M./ Artelt, C./ Baumert, J./ Blum, W./ Hammann, M./ Klieme, E./ Pekrun, R. (Hrsg.) (2007): PISA 2006 Die Ergebnisse der dritten internationalen Vergleichsstudie. Münster u. a.: Waxmann.

Prenzel, M./ Sälzer, C./ Klieme, E./ Köller, O. (Hrsg.) (2013): PISA 2012 Fortschritte und Herausforderungen in Deutschland. Münster u. a.: Waxmann.

Reiss, K./ Sälzer, C./ Schiepe-Tiska, A./ Klieme, E./ Köller, O. (Hrsg.) (2016): PISA 2015 Eine Studie zwischen Kontinuität und Innovation. Münster u. a.: Waxmann.

Rauch, N./ Mang, J./ Härtig, H./ Haag, N. (2016). Naturwissenschaftliche Kompetenz von Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungshintergrund. In: Reiss, K., Sälzer, C., Schiepe-Tiska, A., Klieme, E. & Köller. O. (Hrsg.) (2016). PISA 2015. Eine Studie zwischen Kontinuität und Innovation. Münster – New York: Waxmann, 317-348.

Schlenker-Schulte, C./ Wagner, S. (2006): Prüfungsaufgaben im Spannungsfeld von Fachkompetenz und Sprachkompetenz. In: C. Efing, N. Janich: Förderung der berufsbezogenen Sprachkompetenz. Befunde und Perspektiven. Paderborn, 189-213.

Wagner, S./ Günther, C./ Schlenker-Schulte, C. (2006): Zur Textoptimierung von Prüfungsaufgaben. In: J. Wagner & W. Wuttke: Mitteilung des deutschen Germanistenverbandes, Bd. 4, Bielefeld: Austhesis, 402-423.

Wagner, S./ Schlenker-Schulte, C. (2015): Textoptimierung von Prüfungsaufgaben, 10. überarb. & erw. Aufl., Halle (Saale): Institut für Textoptimierung GmbH.

Wendt, H./ Wippert, K./ Stubbe, T. C. (2016). Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund. In: Wendt, H., Bos, W., Selter, C., Köller, O., Schwippert, K. & Kasper, D. (Hrsg.): TIMSS 2015. Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich. Münster, New York: Waxmann, 317-332.

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