Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Prof.in Dr. Kirsten Puhr

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Prof.in Dr. Kirsten Puhr

Frau Prof.in Dr. Kirsten Puhr leitet
den Arbeitsbereich "Allgemeine Inklusionspädagogik" und den Arbeitsbereich "Körperpädagogik".

Kontakt

Prof.in Dr. Kirsten Puhr

Raum 242
Franckeplatz 1, Haus 31,
06110 Halle

Telefon: 0345/55-23752
Telefax: 0345/ 55-27049

Postanschrift:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Philosophische Fakultät III
Institut für Rehabilitationspädagogik
06099 Halle/S.

Sprechzeit in der vorlesungsfreien Zeit

Mittwoch, 19.02.2020, 15 - 16 Uhr
Dienstag, 10.03.2020, 12 - 13 Uhr
Dienstag, 31.03.2020, 12 - 13 Uhr

Arbeitsschwerpunkte

  • Kulturelle Praktiken und materielle Kulturen als Akteure kontingenter Normalitäten von (Nicht)Behinderungen, Inklusion und Exklusion
  • (Nicht)behinderte Körperbilder als Vor- und Darstellungen von Behinderungen
  • Erzähltheoretische Methodologie und Methoden erziehungswissenschaftlicher Forschungen

Inklusionsbeauftragte des Senats
gemäß § 73 HSG LSA

Die Inklusionsbeauftragte des Senats fungiert als Vertrauensperson und Ansprechpartnerin bei Behinderungen der Inklusion von Mitgliedern und Angehörigen der Universität und ihrer Einrichtungen innerhalb der Universität sowie in Behörden und Einrichtungen der Stadt Halle. [...]

Sie wirkt beim Abbau von Barrieren und der Durchsetzung von Nachteilsausgleichen bei Behinderungen der Inklusion in Lehr-, Studien- und Betreuungsbedingungen an der Universität mit. Sie wirkt ebenso bei der Planung und Kontrolle notwendiger barrierearmer technischer und baulicher Maßnahmen mit.

Die Inklusionsbeauftragte des Senats fungiert als Ansprechpartnerin für inklusionspolitische Fragen im Hochschulbereich und beteiligt sich in diesem Zusammenhang am internen Kommunikationsprozess zu hochschulpolitischen Themen im Kontext Inklusion/Exklusion.

Die Inklusionsbeauftragte des Senats wirkt mit bei der Analyse universitätsweiter Problembereiche zum Thema Inklusion/Exklusion und gibt ggf. Empfehlungen an den Senat. [...]

Mitglied der Kommission für ethische Fragen der Wissenschaft (KeFW) der MLU

Aus den Aufgaben und Grundlagen der Tätigkeit der Kommission (KeFW):

(1) Die Kommission steht allen Mitgliedern und Angehörigen der Universität zur Beratung in ethischen Fragen im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit in Forschung und Lehre zur Verfügung und kann einzelfallbezogene Stellungnahmen zur ethischen Beurteilungvon wissenschaftlichen Vorhaben abgeben.

(4) Die Kommission fördert zudem den Diskurs über wissenschaftsethische Fragestellungen in der Universität. In diesem Rahmen kann sie auch allgemeine Empfehlungen zum Umgang mit ethischen Fragestellungen der Wissenschaft innerhalb der Universität abgeben.

(aus der Ordnung gem. Amtsblatt, 29. Jahrgang, Nr. 5 vom 4. Juni 2019, S. 4)

Aktuelle Forschungen und wissenschaftliche Arbeiten

Projekt

Erzählungen und Montagen als Konzepte erziehungswissenschaftlicher Forschungen (methodologische Fragen performativer, text-, bild- und objekttheoretisch motivierter Forschungen).

Buchprojekte

  • Studienbuch zur Einführungen in Grundlagen der Inklusionspädagogik: "Inklusionsorientierte Schul-Pädagogik. Ansprüche. Widersprüche. Einsprüche". Mitarbeit von Mirko Moll, erscheint bei VS, Wiesbaden 2020.
  • gemeinsam mit Diana Fischer, Kerstin Jergus und Daniel Wrana (Hrsg.): ´Theoretische Empirie´- Erkenntnisproduktion zwischen Theoriebildung und empirischen Praxen. Tagungsband Wittenberger Gespräche VII, erscheint vor. 2020

Begleitung von Promotionsprojekten

  • "Inklusion als Einsatz. Politikphilosophische Studien zur Demokratisierung eines bildungspolitischen Versprechens", Promotionsprojekt Jens Geldner, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich sonderpädagogische Grundlagen und Handlungsfelder, PH Heidelberg.
  • "Doing difference von Schüler*innen im Jugendalter in inklusiven Schulen", Promotionsprojekt Susanne Heil, Doktorandin der Heidelberg School of Education.
  • "Pädagogisches Verständnis kindlicher Ausdrucksweisen von Trauer", Promotionsprojekt Stephanie Winter, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Rehabilitationspädagogik der MLU Halle-Wittenberg.
  • "Improvisation im Tanz als leibliche Lernerfahrung und Inspiration für eine inklusionsorientierte Pädagogik", Promotionsprojekt Lea Oldenburg, Doktorandin der MLU Halle-Wittenberg, Philosophische Fakultät III - Erziehungswissenschaften

Veröffentlichungen der letzten fünf Jahre

Kirsten Puhr & Jens Geldner (Hrsg.) (2017): Eine inklusionsorientierte Schule. Erzählungen von Teilhabe, Ausgrenzungen und Behinderungen. Wiesbaden: Springer VS.

Artikel:

eingereicht

  • Montagen von Daten als ‚Zwischenwelten‘ theoretischer Empirie. erscheint in: D. Fischer; K. Jergus, K. Puhr, D. Wrana (Hrsg.): ‚Theoretische Empirie‘ – Erkenntnisproduktion zwischen Theoriebildung und empirischen Praxen. Tagungsband der Wittenberger Gespräche VII, vor. 2020.

erschienen

  • (2020) gemeinsam mit Anna Lake: Inklusion/Exklusion-Forschungen zu (Nicht)Behinderungen im Widerstreit. In: AG  Inklusionsforschung der DGfE (Hrsg.):  Inklusionsforschung als  Spannungsfeld von Erziehungswissenschaft und Bildungspolitik. Opladen: Barbara Budrich, S. 165-186.
  • (2019) gemeinsam mit Jens Geldner: Ein Fake als Eklat. Hegemoniale  Auseinandersetzungen um die Evidenz der Sonderpädagogik. In:  O. Krüger & Th. Müller (Hrsg.): Wirksamkeit als Argument.  Halle-Wittenberg: Martin-Luther-Universität (Wittenberger Gespräche 6), S. 37-59  urn:nbn:de0111-pedocs-183067.
  • (2019) gemeinsam mit Stephanie Winter: Lern(prozess)begleitungen als unterrichtliche Interaktionen. In: St. Bartusch et al. (Hrsg.): Lernprozesse begleiten. Anforderungen an pädagogische Institutionen und ihre Akteur*innen. Wiesbaden: Springer VS, S. 33-46.
  • (2019) gemeinsam mit Julia Bauer, Lisa Hammer, Monika Mosch-Wedel und Florian Schmitt: Schulisches Lernen und Leben aus Perspektiven von Schulbegleitungen. In: St. Bartusch et al. (Hrsg.): Lernprozesse begleiten. Anforderungen an pädagogische Institutionen und ihre Akteur*innen. Wiesbaden: Springer VS, S. 191-208.
  • (2018) Inklusionsforschung zum Kinder- und Jugendrecht. Potentiale für Inklusion und Exklusion. In: E. Feyerer et al. (Hrsg.): System. Wandel. Entwicklung. Akteurinnen und Akteure inklusiver Prozesse im Spannungsfeld von Institution, Profession und Person. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 162-168.
  • (2017) Drei Thesen zu Forschungsbedingungen der Erziehungswissenschaft im Themenfeld Inklusion (vgl. DGfE 2017). Eine Lektüre der Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft zu Inklusion. In: Erziehungswissenschaft. Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Heft 55, Jg. 27/2017, S. 79-87.
  • (2017) Behinderung als (de-)legitimierte pädagogische Kategorie. In: Ch. Thompson & S. Schenk (Hrsg.): Zwischenwelten der Pädagogik. Paderborn: Schöningh, S. 95-110.
  • (2017) Ein (misslungenes) narratives Interview. oder: vom Anderen in einem Gespräch verantwortet-werden. In: S. Vock & R. Wartmann (Hrsg.): Ver-antwortung im Anschluss an poststrukturalistische Einschnitte. Paderborn: Schöningh, S.77-100.
  • (2017) gemeinsam mit Michaela Schadeck: „Für mich ist es einfach eine Art von Lebensform“. Erzählungen einer Lebensgeschichte mit infantiler Cerebralparese. In: R. Göppel & M. Zander (Hrsg.): Resilienz aus der Sicht der betroffenen Subjekte. Die autobiografische Perspektive. Weinheim und Basel: Beltz Juventa, S. 324-348.
  • (2017) Inklusionsorientierte Bildungsangebote. In: R. Kruschel (Hrsg.): Menschenrechtsbasierte Bildung. Inklusive und demokratische Lern- und Erfahrungswelten im Fokus. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 41-52.
  • (2017) Theoretische Einsätze in Erzählungen von Teilhabe, Ausgrenzungen und Behinderungen im Kontext inklusionsorientierter Schulvorstellungen. In: K. Puhr & J. Geldner (Hrsg.): Eine inklusionsorientierte Schule. Erzählungen von Teilhabe, Ausgrenzungen und Behinderungen. Wiesbaden: Springer VS, S. 13-61.
  • (2017) Exkurs: Episodisch-narrative Interviews und lebensgeschichtliche Erzählungen. a.a.O., S. 63-68.
  • (2017) Verhältnisse von Teilhabe und Ausgrenzungen, Verschiedenheiten und Behinderungen. a.a.O., S. 288-324.
  • (2017) Thesen zu inklusionsorientierten Schulvorstellungen. a.a.O., S. 325-351.
  • (2017) gemeinsam mit Teresa Budach Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung: Ralf Schneider: Das System der integrativen Schule war schon interessant. a.a.O., S. 69-78.
  • (2017) gemeinsam mit Jens Geldner Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung von Andrzej Bodek: Die Schule war für uns alle eine sehr prägende Zeit. a.a.O., S. 79-95.
  • (2017) Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung von Sarah Adel: Von der Erfahrung der Teilhabe leitet sich ein Bewusstsein von Ausgrenzung ab. a.a.O., S. 112-126.
  • (2017) gemeinsam mit Vera Schubert Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung von David Tocü: Das war immer learning by doing. a.a.O., S. 150-161.
  • (2017) gemeinsam mit Teresa Budach Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung von Julia Denger: Bei mir in der Schule hat das so gut geklappt. a.a.O., S. 175-184.
  • (2017) Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung     von Robin Piechota: Das ist vielleicht so eine Besonderheit, die ich aus meinem Leben erzählen kann. a.a.O., S. 195-208.
  • (2017) Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung von Maximilian Thalheimer: Das ist schon ein ganz schöner Unterschied. a.a.O., S. 209-223.
  • (2017) gemeinsam mit Teresa Budach Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung von Birte Thomas: Ich nehme halt Rücksicht. a.a.O., S. 230-237.
  • (2015) Narrative Theoriearrangements als Zugänge zu reflexiver Kritik. In: I. Schnell (Hrsg.): Herausforderung Inklusion. Theoriebildung und Praxis. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 63-72.

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