Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Prof.in Dr. Kirsten Puhr

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Prof.in Dr. Kirsten Puhr

Frau Prof.in Dr. Kirsten Puhr leitet
den Arbeitsbereich "Allgemeine Inklusionspädagogik" und den Arbeitsbereich "Körperpädagogik".

Kontakt

Prof.in Dr. Kirsten Puhr

Raum 242
Franckeplatz 1, Haus 31,
06110 Halle

Telefon: 0345/55-23752
Telefax: 0345/ 55-27049

Postanschrift:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Philosophische Fakultät III
Institut für Rehabilitationspädagogik
06099 Halle/S.

Sprechzeiten

Nach individueller Vereinbarung. Bitte melden Sie sich per E-Mail an.

Arbeitsschwerpunkte

  • Kulturelle Praktiken und materielle Kulturen als Akteure kontingenter Normalitäten von (Nicht)Behinderungen, Inklusion und Exklusion
  • (Nicht)behinderte Körperbilder als Vor- und Darstellungen von Behinderungen
  • Erzähltheoretische Methodologie und Methoden erziehungswissenschaftlicher Forschungen

Mitglied des Direktoriums des Zentrums für Schul- und Bildungsforschung (ZSB)

Ziele des Zentrums für Schul- und Bildungsforschung sind die Initierung, Beratung und Unterstützung von Forschungsprojekten und Drittmittelanträgen im Bereich der Bildungsforschung und deren Ansiedlung im ZLB. Auf diese Weise entsteht ein interdisziplinärer Forschungszusammenhang der auch Verbundforschungen befördert.

Aktuelle Forschungen und wissenschaftliche Arbeiten

Projekt

Kulturelle Praktiken und materielle Kulturen als Akteure von (Nicht)Behinderungen, Inklusion und Exklusion

Buchprojekt

  • Studienbuch Inklusion/Exklusion. Einführung in die inklusionsorientierte Schul-Pädagogik. Mitarbeit von Mirko Moll, erscheint bei VS, Wiesbaden 2022.

Begleitung von Promotionsprojekten

  • "Pädagogisches Verständnis kindlicher Ausdrucksweisen von Trauer", Promotionsprojekt Stephanie Winter (wiss. Mitarbeiterin am Institut für Rehabilitationspädagogik der MLU Halle-Wittenberg).
  • "Improvisation im Tanz als leibliche Lernerfahrung und Inspiration für eine inklusionsorientierte Pädagogik", Promotionsprojekt Lea Oldenburg, (Doktorandin der MLU Halle-Wittenberg, Philosophische Fakultät III - Erziehungswissenschaften).
  • "Assistive Technologien als Akteure. Zum Verhältnis von Körper und Technik in der Inklusionspädagogik" (Arbeitstitel), Promotionsprojekt Mirko Moll (wiss. Mitarbeiter im  Arbeitsbereich Allgemeine Inklusionspädagogik, an der MLU Halle-Wittenberg).
  • "Kinder im Übergang sprechen über (ihr) Lernen. Eine qualitative Studie zur individuellen Nutzung von Lernwerkstattangeboten" (Arbeitstitel) Zweitbetreuung Promotionsprojekt Claudia Klektau (LfbA im ZLB MLU Halle-Wittenberg). Erfolgreich abgeschlossen und veröffentlicht unter dem selben Titel (2022). Wiesbaden: VS Verlag.
  • "Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen als Steuerungsimpuls für das Schulsystem Schleswig-Holsteins - Eine explorative Untersuchung aus Governance Perspektive", Promotionsprojekt Robert Kruschel (wiss. Mitarbeiter am Institut für Förderpädagogik der Universität Leipzig). Erfolgreich verteidigt im Januar 2022.
  • "Inklusion als Einsatz. Politikphilosophische Studien zur  Demokratisierung eines bildungspolitischen Versprechens",  Promotionsprojekt Jens Geldner, (wiss. Mitarbeiter im  Arbeitsbereich Allgemeine Inklusionspädagogik, an der MLU Halle-Wittenberg). Erfolgreich abgeschlossen und veröffentlicht unter: Geldner, Jens (2020). Inklusion, das Politische und die Gesellschaft. Zur Aktualisierung des demokratischen Versprechens in Pädagogik und Erziehungswissenschaft. Bielefeld: trancript.

Veröffentlichungen der letzten fünf Jahre

Diana Fischer, Kerstin Jergus, Kirsten Puhr & Daniel Wrana (Hrsg.) (2021): Theorie und Empirie. Erkenntnisproduktion zwischen Theoriebildung und empirischen Praxen. Halle-Saale: Martin-Luther-Universität. Open access unter http://www.pedocs.de.   

Kirsten Puhr & Jens Geldner (Hrsg.) (2017): Eine inklusionsorientierte Schule. Erzählungen von Teilhabe, Ausgrenzungen und Behinderungen. Wiesbaden: Springer VS.

Artikel:

  • (2022) (Kinder)Armut. Diskriminierung im Namen der Inklusion. In: N. Leonhardt, R. Kruschel, S. Schuppener & M. Hauser (Hrsg.): Menschenrechte im interdisziplinären Diskurs - Perspektiven auf Diskriminierungsstrukturen und pädagogische Handlungsmöglichkeiten, Weinheim Basel: Beltz Juventa, S. 132-144.
  • (2022) Inklusion/Exklusion und das Soziale. In: I. Budnik, M. Grummt & St. Sallat (Hrsg.). Sonderpädagogik - Rehabilitationspädagogik - Inklusionspädagogik. Hallesche Impulse für Disziplin und Profession. Weinheim: Beltz, S. 40-64.
  • (2021) Montagen als Daten von 'Zwischenwelten' theoretischer Empirie. In: D. Fischer, K. Jergus, K. Puhr & D. Wrana (Hrsg.). THeorie und Empirie. Erkenntnisproduktion zwischen THeoriebildung und empirischen Praxen. Halle/Saale: Martin-Luther-Universität, S. 58-76. Open access unter http://www.pedocs.de.   
  • (2020) gemeinsam mit Anna Lake: Inklusion/Exklusion-Forschungen zu (Nicht)Behinderungen im Widerstreit. In: AG  Inklusionsforschung der DGfE (Hrsg.):  Inklusionsforschung als  Spannungsfeld von Erziehungswissenschaft und Bildungspolitik. Opladen: Barbara Budrich, S. 165-186.
  • (2019) gemeinsam mit Jens Geldner: Ein Fake als Eklat. Hegemoniale  Auseinandersetzungen um die Evidenz der Sonderpädagogik. In:  O. Krüger & Th. Müller (Hrsg.): Wirksamkeit als Argument.  Halle-Wittenberg: Martin-Luther-Universität (Wittenberger Gespräche 6), S. 37-59  urn:nbn:de0111-pedocs-183067.
  • (2019) gemeinsam mit Stephanie Winter: Lern(prozess)begleitungen als unterrichtliche Interaktionen. In: St. Bartusch et al. (Hrsg.): Lernprozesse begleiten. Anforderungen an pädagogische Institutionen und ihre Akteur*innen. Wiesbaden: Springer VS, S. 33-46.
  • (2019) gemeinsam mit Julia Bauer, Lisa Hammer, Monika Mosch-Wedel und Florian Schmitt: Schulisches Lernen und Leben aus Perspektiven von Schulbegleitungen. In: St. Bartusch et al. (Hrsg.): Lernprozesse begleiten. Anforderungen an pädagogische Institutionen und ihre Akteur*innen. Wiesbaden: Springer VS, S. 191-208.
  • (2018) Inklusionsforschung zum Kinder- und Jugendrecht. Potentiale für Inklusion und Exklusion. In: E. Feyerer et al. (Hrsg.): System. Wandel. Entwicklung. Akteurinnen und Akteure inklusiver Prozesse im Spannungsfeld von Institution, Profession und Person. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 162-168.
  • (2017) Drei Thesen zu Forschungsbedingungen der Erziehungswissenschaft im Themenfeld Inklusion (vgl. DGfE 2017). Eine Lektüre der Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft zu Inklusion. In: Erziehungswissenschaft. Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Heft 55, Jg. 27/2017, S. 79-87.
  • (2017) Behinderung als (de-)legitimierte pädagogische Kategorie. In: Ch. Thompson & S. Schenk (Hrsg.): Zwischenwelten der Pädagogik. Paderborn: Schöningh, S. 95-110.
  • (2017) Ein (misslungenes) narratives Interview. oder: vom Anderen in einem Gespräch verantwortet-werden. In: S. Vock & R. Wartmann (Hrsg.): Ver-antwortung im Anschluss an poststrukturalistische Einschnitte. Paderborn: Schöningh, S.77-100.
  • (2017) gemeinsam mit Michaela Schadeck: „Für mich ist es einfach eine Art von Lebensform“. Erzählungen einer Lebensgeschichte mit infantiler Cerebralparese. In: R. Göppel & M. Zander (Hrsg.): Resilienz aus der Sicht der betroffenen Subjekte. Die autobiografische Perspektive. Weinheim und Basel: Beltz Juventa, S. 324-348.
  • (2017) Inklusionsorientierte Bildungsangebote. In: R. Kruschel (Hrsg.): Menschenrechtsbasierte Bildung. Inklusive und demokratische Lern- und Erfahrungswelten im Fokus. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 41-52.
  • (2017) Theoretische Einsätze in Erzählungen von Teilhabe, Ausgrenzungen und Behinderungen im Kontext inklusionsorientierter Schulvorstellungen. In: K. Puhr & J. Geldner (Hrsg.): Eine inklusionsorientierte Schule. Erzählungen von Teilhabe, Ausgrenzungen und Behinderungen. Wiesbaden: Springer VS, S. 13-61.
  • (2017) Exkurs: Episodisch-narrative Interviews und lebensgeschichtliche Erzählungen. a.a.O., S. 63-68.
  • (2017) Verhältnisse von Teilhabe und Ausgrenzungen, Verschiedenheiten und Behinderungen. a.a.O., S. 288-324.
  • (2017) Thesen zu inklusionsorientierten Schulvorstellungen. a.a.O., S. 325-351.
  • (2017) gemeinsam mit Teresa Budach Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung: Ralf Schneider: Das System der integrativen Schule war schon interessant. a.a.O., S. 69-78.
  • (2017) gemeinsam mit Jens Geldner Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung von Andrzej Bodek: Die Schule war für uns alle eine sehr prägende Zeit. a.a.O., S. 79-95.
  • (2017) Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung von Sarah Adel: Von der Erfahrung der Teilhabe leitet sich ein Bewusstsein von Ausgrenzung ab. a.a.O., S. 112-126.
  • (2017) gemeinsam mit Vera Schubert Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung von David Tocü: Das war immer learning by doing. a.a.O., S. 150-161.
  • (2017) gemeinsam mit Teresa Budach Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung von Julia Denger: Bei mir in der Schule hat das so gut geklappt. a.a.O., S. 175-184.
  • (2017) Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung     von Robin Piechota: Das ist vielleicht so eine Besonderheit, die ich aus meinem Leben erzählen kann. a.a.O., S. 195-208.
  • (2017) Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung von Maximilian Thalheimer: Das ist schon ein ganz schöner Unterschied. a.a.O., S. 209-223.
  • (2017) gemeinsam mit Teresa Budach Co-Autorin der lebensgeschichtlichen Erzählung von Birte Thomas: Ich nehme halt Rücksicht. a.a.O., S. 230-237.

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